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Winterlager 2007 |
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Geschrieben von Ines
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Anfang März ging es für uns ins Winterlager ins Jugendhaus Ensdorf (Kraiburg) und so trafen wir uns am Freitag Nachmittag an der Kirche um ins Wochenende aufzubrechen .
Nach einigem Umschichten und Neuaufteilen von Gepäckstücken ,der Küchenkiste und
diversen Nahrungsmitteln ,hatten wir es dann geschafft : Alles war eingepackt und die Kinder auf die Autos verteilt .
Der Fahrdienst (in Form einer gutmütigen Mutter) schiebt die „Drei ???“ –Kassette ins Laufwerk und ab geht’s auf die Autobahn . Einen spannenden Krimi und etlicher „Wann sind wir endlich da?“ – Rufe später sind wir in Ensdorf angekommen .
Das Jugendhaus gestaltet sich als Urlaubstraum : ...
perfekte Innenausstattung ,“Meditationsraum“ ,Matratzenlager ,3 Bäder ,
hauseigene Bibliothek ,großer Garten mit Feuerstelle und Brennholz ,
riesiger Aufenthaltsraum mit Spielsammlung und das Beste: nur zwei
Gehminuten zur Dorfkirche und dem angrenzendem Friedhof ,dessen
Grablichtbeleuchtung im nächtlichen Ensdorf ein echtes Highlight
darstellt .
Es ist Abend und wir kochen Spaghetti ,essen ,lachen ,beziehen unsere
Betten und weihen schon einmal Alle in das Mordspiel ein ,dass die
nächsten zwei Tage dominieren wird .
In Gruppen mit jeweils zwei Wölflingen und einem „Großen“ soll der
fiktive Mord an einem reichen Immobilienmakler geklärt werden .Hierzu
müssen vor allem Beweise wie Blut- und Haarproben ,Finger- und
Schuhabdrücke sowie Alibis gesammelt bzw. eingeholt werden .
Dies wiederum ist nur mit „Geld“ möglich ,dass man zu nahezu jeder
Tages- und Nachtzeit durch Spiele oder aber bei der Mitarbeit im Haus
verdienen kann .
Parallel läuft ein weiteres Spiel ,bei dem sich ein jeder als Mörder
versuchen darf .Nachdem Ziehen eines Zettels ,der einen Namen und eine
zu erfüllende Aufgabe enthält ;muss nun versucht werden ,ein
entsprechender Mitreisender, indem er sich dazu bewegen lässt seine
Aufgabe( z.B. Das Steigen über einen Stuhl) zu erfüllen, „ermodert“
werden .
Das erste Geld ist ebenso schnell verdient wie es dunkel wird. Es gibt Pudding und weiche Matratzen . Wir schlafen ein.
Der Samstag beginnt nach Standart : Mit Nutoka , zwei-fingerdicken
Brotscheiben ,Müsli und guter Laune . Schnell ist das Geschirr in
Ordnung gebracht ,das Traumhaus bietet sogar eine Spülmaschine und wir
beginnen mit etlichen Gesellschaftsspielen , dem Suchen unseres
Haustürschlüssels, der Reise nach Jerusalem ,Activity und einem
Tischtennisturnier .
Dann erweisen sich Pommel und Max als echte Pizzabäcker , um drei gibt es Mittagessen .
Der Nachmittag dient dazu ,sich Alibis bei den Verdächtigen einzuholen
,auf den Spielplatz zu gehen oder einen Spaziergang „an den Inn“ (oder
zumindest in dessen Nähe) zu unternehmen .
Inzwischen gibt es einige Mordopfer im Paralellspiel :Bene ist über
einen Stuhl gestiegen ,Asti hat Bernadette erklärt was ein Kirschbaum
ist ,Tati konnte einem Kaugummi nicht widerstehen und auch Luki
überlistet Christl indem er sie mit „ Pommerlunder ,Pommerlunder
eisgekühlt ...-und dazu ein belegtes Brot mit Schinken ...“ zum Singen
bringt .
Ich selbst bin stolz, als ich Michi überzeuge eine Gabel aus der
Schublade zu nehmen und muss 10 Minuten später selbst daran glauben
,weil ich einen Topf auf den Herd stelle .
Es gibt Kartoffelpfanne mit Schinken und Ei .
Gegen Acht bricht Unruhe aus : Das Banner ,dass am Balkon aufgehängt
war ist geklaut , die Wölflinge entlarven die Diebe, während Pommel
beim Spülen die Hose platzt . Timo ,unser Lagerheld findet das Banner
schließlich im nächtlichen Ensdorf .
Alles ist wieder gut und endlich kann Pauline am Lagerfeuer ihr Wölflingsversprechen ablegen .
Wieder im Haus ,spielen wir „Blind andere Pfadis im Stuhlkreis fangen“
–wobei vor allem Asti ihre ganz eigene Technik entwickelt . Die
Wölflinge müssen ins Bett und nachdem die Großen sich freiwillig
gegenseitig alte Müslikartons über die Kniescheiben gezogen haben zieht
es nun auch sie in ihr Matratzenlager .
In den frühen Morgenstunden ,werden einige durch lautstarke Musik
geweckt – die Dorfjugend feiert .-In unserem Keller – aber Tati klärt
das einwandfrei und so bekommen einige den Zwischenfall gar nicht mit .
Der Sonntag beginnt mit einem reichlichen Frühstück . Dann wird gepackt
. Alle laufen durcheinander ,tragen Rucksäcke aus dem Haus ,sammeln
Müll ein ,spülen ab ,wischen oder fegen den Flur ,die Küche und die
Zimmer . Nebenbei werden letzte Beweise für das Mordspiel eingeholt und
die Zettel, auf denen ein Verdächtiger angegeben werden muss,
ausgefüllt .
Wir arbeiten zusammen und sind schnell fertig, im Garten wird bei
herrlicher Frühlingssonne der Mord aufgeklärt ,alle Gruppen lagen mit
ihrer Vermutung richtig und bekommen Süßigkeiten und Lob .
Ein Abschiedskreis beendet dieses gelungene Wochenende . Dann geht es
heimwärts, denn der Fahrdienst hat schon „Die drei ???“ eingelegt .
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Juli 2007 )
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